Bettina Sawall

Atemtherapeutin nach Prof.I.Middendorf®

Sozialpsychologin M. A. / Heilpraktikerin für Psychotherapie

 


Atmen
        Tönen und
                  Bewegen

Die Atemarbeit
nach Prof. Ilse Middendorf®

Die Atmung ist eine zentrale Lebensfunktion. Sie versorgt den Menschen mit Sauerstoff und hält die Stoffwechselvorgänge des Körpers in Gang. Dieser Vorgang wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert, d.h. wir müssen nicht daran denken.

Im Atem reagieren wir sehr schnell auf alle Reize aus unserem Inneren (Gefühle wie Angst und Freude) und auf Außenreize ( wie z.B. Lärm). Wir nehmen diese Reflexe wahr, was sich in Aussprüchen wie...."Mir stockte vor Schreck der Atem!" zeigt.

Der Atem kann also eine Brücke zwischen unserem Bewussten und Unbewussten bilden.

In jedem Einatem nehme ich etwas von der Außenwelt in mir auf, mit jedem Ausatem gebe ich etwas aus meinem Inneren an die Umgebung ab.

Wie ich diesen Vorgang bei mir persönlich erlebe, verrät mir etwas über meine Beziehung zu mir selbst und zu anderen.

Viele kennen das Gefühl, dass das eigene Atmen schwerfällt, stockt oder unangenehm abflacht. Die meisten haben auch schon die Erfahrung gemacht, dass in dieser körperlichen Situation mit dem Willen oder Anstrengung wenig auszurichten ist. Im Gegenteil - oft verstärken sich die Schwierigkeiten dadurch.

Die Atemlehre nach Prof. I. Middendorf ermöglicht einen neuen Zugang zum Atem. "Der Erfahrbare Atem" bietet als Grundlage die Sammlung und Empfindung auf sanfte Dehnung, Druckpunkte, das Tönen von Vokalen und Konsonanten, Schwingen und Bewegen.

So wird der individuellen Atembewegung ein Anreiz gegeben, neu zu reagieren.

Alle Übungen werden konkret angeleitet und können auch zu Hause geübt werden. So findet jede/r Teilnehmer/in die persönliche Handlungsweise, den eigenen Atem allmählich leichter und müheloser zuzulassen.

Durch die leichten, lösenden Bewegungen wird auf der körperlichen Ebene eine Erleichterung erzielt bei:

  • funktionellen Atemstörungen
  • Gelenkbeschwerden
  • Schwangerschaft
  • muskulären Über- und Unterspannungen

Schon nach einigen Stunden werden Alltagsbewegungen etwas müheloser wahrgenommen

Durch das Ausführen der Bewegungen im eigenen Atemrhytmus wird eine Harmonisierung des Vegetativum bewirkt bei:

  • Psychosomatischen Beschwerden
  • Erschöpfungszuständen
  • Schlafstörungen
  • Wechseljahre
  • OP Nachsorge
  • Stresssymptomen
  • funktionellen und organisch bedingten Problemen mit der Atmung

Durch die innere Sammlung auf die Bewegungen und auf den eigenen Rhytmus wird eine Stabilisierung im geistig-seelischen Bereich erfahren bei:

  • Überlastungen
  • Trauer und Verlust
  • Verarbeitung schwerer Krankheitsdiagnosen
  • schwierigen Phasen im Leben durch große Veränderungen
  • Belastung durch die Pflege/Krankheit nahestehender Menschen
  • Wechseljahre
  • seelisch bedingte Atemstörungen
  • hyperaktiven Erwachsenen